Wohnbaugebiet in Heiligenstadt

Lebensqualität

Daseins­vorsorge und Lebens­qualität sind untrennbar mitein­ander verbunden. Insofern tragen die Mög­lich­keit, ein eigenes Haus zu bauen, oder eine zuver­lässige Trink­wasser­versorgung ganz sicher zu ihr bei.

Trink­wasser­speicher

Mit Trink­wasser-Hoch­be­hältern gezielt vorsorgen

Bei der Sicherung unseres Trink­wassers für kommende Genera­tionen spielt die Ver­netzung von ein­zel­nen Ort­schaften zu Gruppen­wasser­versor­gungen eine wichtige Rolle. Zentrales Element dabei sind für die Eichsfeldwerke-Tochter EW Wasser große Hoch­behälter – wie der Neu­bau bei Kalteneber.

Der neue Speicher am süd­lichen Orts­rand nennt sich zwar Hoch­behälter, wird aber bis zu vier Meter tief in der Erde versenkt, begrünt und dann im Land­schafts­bild völlig inte­griert sein. Ab Mitte 2022 steht er der Gruppen­wasser­ver­sor­gung Spring­mühle zur Ver­fügung, einem von ins­gesamt 13 Zusammen­schlüssen im Ver­sorgungs­gebiet des Zweck­verbands Wasser­ver­sorgung und Abwasser­entsorgung Obereichsfeld (WAZ). Die EW Wasser errich­tet als Betriebs­führerin des Zweck­verbands den für die Zukunft wich­tigen Trink­wasser­speicher, von dem etwa 5.000 Menschen profi­tieren werden. Neben den Heiligenstädter Stadt­teilen Kalteneber, Flinsberg und Benterode versorgt er auch die Ge­mein­den Krombach, Lutter und Uder.

Ab Mitte 2022 steht er der Gruppenwasserversorgung Springmühle zur Verfügung – Hochbehälter bei Kalteneber
Ab Mitte 2022 steht er der Gruppen­wasser­ver­sor­gung Spring­mühle zur Verfügung – Hochbehälter bei Kalteneber
Imposanter Bau: Hochbehälter bei Kalteneber
Imposanter Bau: Hoch­behälter bei Kalteneber
Blick von oben in den Hochbehälter bei Kalteneber während des Baus
Blick von oben in den Hoch­behälter bei Kalteneber während des Baus

Optimale Ressourcen­verteilung

„Solche Hoch­behälter sind bei der Gruppen­wasser­versorgung die richtige Lösung, um die vor­han­denen Ressourcen optimal auf die Einzel­gemeinden zu verteilen“, erklärt Andreas Kleinert, Bereichs­leiter Inves­titio­nen bei der EW Wasser. „Sie gleichen Verbrauchs­spitzen bei Hitze­perioden aus und sichern auch bei Stör­fällen durch Extrem­wetter­ereig­nisse die Ver­sor­gung in der Region.“ Der im Juli 2021 begon­nene Bau des Speichers ist gleich­zeitig wieder ein gutes Beispiel für die Zusammen­arbeit inner­halb der Eichsfeldwerke-Gruppe, denn Andreas Kleinert koordi­niert ihn gemein­sam mit Projekt­leiter Olaf Kullmann von der EW Projekt.

Andreas Kleinert, Bereichsleiter Investitionen EW Wasser
Solche Hoch­behälter sind die richtige Lösung, um die vor­han­denen Ressourcen optimal auf die Einzel­gemeinden zu verteilen.
Andreas Kleinert
Bereichsleiter Investitionen EW Wasser

Bald 68 Speicher im Einsatz

Der neue Hoch­behälter ersetzt seinen Vor­gänger aus dem Jahr 1904 und wurde natür­lich an die heutigen Begeben­heiten ange­passt. Deshalb bietet er mit 1.000 Kubikmeter Fassungs­vermögen auch ganze 800 Kubikmeter mehr Volumen. Für die Befül­lung sorgt die Trink­wasser­quelle Spring­mühle bei Lutter, eine der er­giebig­sten Quellen im Versorgungs­gebiet. Für seine Wichtig­keit spricht auch die 50-Prozent-Förderung durch das Bundesamt für Be­völkerungs­schutz und Katas­trophen­hilfe. „Der Speicher reiht sich naht­los in die Reihe der mittler­weile 67 weiteren ein, die wir im Verbands­gebiet bereits für die Bürger­innen und Bürger betreiben“, betont Andreas Kleinert. Alle sind strate­gisch so platziert, dass im Ernst­fall niemand auf dem Trocke­nen sitzen muss.

Zahlen zum Trink­wasser-Hoch­behälter bei Kalteneber
1000
m3
Fassungsvermögen
18
m
Durchmesser
564
m3
Beton und Stahlbeton verbaut
Wohnbau­gebiet Dingelstädt

Neue Wohn­räume schaffen

Bauplätze im Eichsfeld sind weiter­hin begehrt. Die EW Projekt schafft seit 1996 Lösungen – wie der­zeit aktuell in Dingelstädt.

Die Eichsfeldwerke-Tochter hat sich in den ver­gange­nen Jahren zum ver­sierten Spezi­alis­ten für die Er­schließung und Ver­mark­tung von Wohn­bau­gebieten in der Region ent­wickelt. Das fünf Hektar große Gelände in Dingelstädt mit dem schönen Namen „Hinter dem Kerbschen Berg“ ist bereits das 19. Wohn­bau­gebiet, das die Exper­ten des Unter­nehmens in einen bebau­baren Zustand versetzen. Hier entstehen seit Oktober 2021 circa 43 neue Bau­plätze – mit vielen Frei­zeit­ange­boten direkt vor der Haus­tür. Im Herbst 2022 sollen die Er­schließungs­arbeiten soweit abge­schlossen sein, dass die ersten Grund­stücks­besitzer anfangen können, ihren Traum vom Eigen­heim zu ver­wirk­lichen.

Auf einer fünf Hektar großen Fläche entsteht das neue Wohnbaugebiet in Dingelstädt
Auf einer fünf Hektar großen Fläche entsteht das neue Wohn­bau­gebiet in Dingelstädt

Bis dahin arbeiten die Inge­nieure der EW Projekt Hand in Hand mit den Exper­ten der EW Wasser, um eine optimale Erschließung des Areals sicher­zu­stellen. Auf diese Weise entsteht aus anfäng­lichen Ideen und Plänen der Mit­arbeiten­den des Unter­nehmens­verbunds nach und nach ein attrak­tives Wohn­gebiet in der Reali­tät. Weitere Pro­jekte sind bereits ange­dacht. Auch Ecklingerode und Brehme haben dringen­den Wohn­flächen­bedarf.

Zahl zu Wohn­bau­gebiet Dingelstädt
43
neue Bauplätze für Dingelstädt